455.465 € Vermögen: Mein Portfolio-Update für August 2026
Transparentes Vermögensupdate für August 2026: Wie sich mein Portfolio über Aktien, P2P-Kredite, Immobilien, Krypto, betriebliche Altersvorsorge und mehr entwickelt hat – inklusive aller Zahlen im Detail.

Ein Monat ist wieder rum – und wir sind im August 2026 angekommen. Zeit für mein monatliches Vermögensupdate: Wie jeden Monat zeige ich dir ganz transparent, wie sich mein Portfolio zusammensetzt, was sich verändert hat und warum. Stand ist der 31. Juli 2026.
Vorweg kurz der wichtigste Hinweis: Das hier ist keine Anlageberatung und keine Kaufempfehlung. Ich zeige ausschließlich meine persönliche Meinung und meine persönlichen Investments. Ich bin für mein Geld verantwortlich, du für deins – informier dich über die Risiken der jeweiligen Anlageklassen und triff deine eigene Entscheidung.
Überblick: Mein Vermögen im Juli 2026
Zum 31. Juli 2026 stehen 455.465 € im Portfolio.
So hat sich mein Vermögen im Vergleich entwickelt:

Auch dieses Mal ist das keine reine Rendite: Der Großteil des Zuwachses kommt aus meinem Einkommen als Selbstständiger, das ich laufend investiere.
So verteilt sich das Vermögen aktuell auf die einzelnen Bausteine (von groß nach klein):
- Aktien – 254.870 €
- P2P-Kredite – 95.514 €
- Immobilien (mein Eigenkapitalanteil) – 63.137 €
- Krypto – 20.311 €
- Betriebliche Altersvorsorge (BAV) – 10.000 €
- Barmittel – 5.740 €
- Sachwerte – 4.224 €
- Private Markets – 1.669 €
Gehen wir die einzelnen Positionen jetzt der Reihe nach durch.
Platz 8: Private Markets über die NAO App
Auf dem letzten Platz liegen meine Private-Markets-Investments mit 1.669 € (Vormonat: 1.695 €, also -26 €). Die Platzierung bleibt unverändert auf Platz 8.
Im Juli gab es hier keinen neuen Nachkauf, der leichte Rückgang kommt allein aus der Bewertung. Investiert bin ich weiterhin über die NAO App*, bei der man bereits ab 1 € in Private-Markets-Positionen einsteigen kann.
Video: 455.465 € Vermögen: Mein Portfolio-Update für August 2026
Dieses Vermögensupdate gibt es auch als Video – da gehe ich jede Position live in meiner eigenen Übersicht durch. Schau gerne rein oder lies unten in Ruhe alle Details nach.
Platz 7: Sachwerte über Timeless
Die Sachwerte stehen unverändert bei 4.224 € – am Wert selbst hat sich im Juli nichts getan. Durch den Sprung bei den Barmitteln ist der Baustein trotzdem von Platz 6 auf Platz 7 zurückgerutscht.
Ich investiere hier komplett über Timeless*, unter anderem in Sneaker und Sammelkarten. Ich habe davon nichts selbst zu Hause stehen, sondern halte jeweils Bruchteile über die App.
Platz 6: Barmittel – der Puffer füllt sich wieder
Meine Barmittel haben sich diesen Monat deutlich erholt: von 2.204 € auf 5.740 €, ein Plus von 3.536 €. Dadurch klettert der Baustein von Platz 7 auf Platz 6.
Ansonsten nichts Spannendes hier – das ist einfach Geld auf Girokonto und Tagesgeldkonten.

Platz 5: Betriebliche Altersvorsorge für Selbstständige
Für mich als Selbstständigen, der weder gesetzlich kranken- noch rentenversichert ist, ist die betriebliche Altersvorsorge (BAV) ein wichtiger Diversifikationsbaustein – auch wenn er der unspektakulärste in der ganzen Liste ist.
Der Wert liegt jetzt bei 10.000 € (Vormonat: 9.500 €, also +500 €). Mein Unternehmen zahlt monatlich rund 650 € für mich ein, ich rechne aber konservativ nur mit 500 € pro Monat. Das Interessante daran: In der Ansparphase, also bis ich später in Rente gehe, ist das Ganze bis zu diesem Betrag sozialversicherungs- und steuerfrei – für mich einfach ein zusätzlicher Baustein neben Aktien und Immobilien für die Altersvorsorge.

Platz 4: Kryptowährungen – Bitcoin-Erholung
Bei den Kryptowährungen bleibt der Platz unverändert (4), der Wert ist aber spürbar gestiegen: von 17.889 € auf 20.311 €, ein Plus von 2.422 €. Der Markt hat sich im Juli etwas erholt, zusätzlich habe ich noch einmal nachgekauft.
Aufgeteilt sind davon aktuell rund 20.215 € in Bitcoin und 96 € in einer Solana-Restposition, die ich irgendwann auflösen werde, sobald ich dort wieder im Plus bin. Bitcoin bespare ich eigentlich monatlich mit rund 1.000 € – sollte der Markt noch mal richtig crashen, wird es auch mehr. Mein erklärtes Ziel bleibt, langfristig einen ganzen Bitcoin zu besitzen.
Platz 3: Immobilien als Kapitalanlage
Bei den Immobilien hat sich an der Platzierung nichts geändert (Platz 3), am Wert aber schon: Er ist von 62.773 € auf 63.137 € gestiegen, ein Plus von 364 € durch die planmäßige Tilgung.
Insgesamt halte ich weiterhin drei Immobilien. Auch hier gilt: Ich trage nicht den vollen Marktwert der Objekte ins Portfolio ein, sondern jeweils den geschätzten Wert abzüglich der Restschuld aus der Finanzierung – multipliziert mit meinem tatsächlichen Eigentumsanteil. Der Großteil wird bei mir quartalsweise getilgt, weshalb sich der Gesamtwert von Monat zu Monat meist nur leicht bewegt.
- Immobilie 1: geschätzter Wert 135.000 €, Restkredit 111.610 €, mir gehört sie zu 100 % → Portfoliowert: 23.390 €
- Immobilie 2: geschätzter Wert 326.000 €, Restkredit 262.660 €, mir gehört nur die Hälfte → Portfoliowert: 31.670 €
- Immobilie 3: geschätzter Wert 194.000 €, zwei Restkredite (147.387 € + 30.459 €), mir gehört nur die Hälfte → Portfoliowert: 8.077 €

Macht zusammen die 63.137 €. Die Werte sind bewusst konservativ angesetzt – wahrscheinlich sind die Immobilien in der Realität noch mal gut 10 % mehr wert. Ich rechne lieber konservativ und werde später bei einer Veräußerung positiv überrascht, als mir alles schönzurechnen.
Platz 2: P2P-Kredite mit stabilem Einkommen
Auf Platz 2 stehen meine P2P-Kredite, die im Juli noch mal ordentlich zugelegt haben: von 92.301 € auf 95.514 €, ein Plus von 3.213 €.
Bei den P2P-Krediten verfolge ich eine klare Strategie: Ich werde die Position bis 100.000 € auffüllen und danach nicht mehr aktiv aufstocken – der Anteil am Gesamtportfolio soll dadurch automatisch sinken. Aktuell liegt P2P bei rund 21 % meines Vermögens, langfristig peile ich hier eher 10 % an. Das erreiche ich nicht durch Verkäufe, sondern indem ich ab jetzt Aktien, Immobilien und Krypto deutlich stärker bespare als P2P.
Verteilt ist das Kapital weiterhin auf über 15 Plattformen. Die größte Position bleibt Mintos*, gefolgt von Bondora Go & Grow*, Debitum*, Lande*, Ventus Energy – gerade mein "Sorgenkind" –, Indemo*, Maclear*, Devon* und Asterra*. Einige weitere Plattformen baue ich aktuell noch auf.
Richtig spannend ist aber das Einkommen: Im Juli standen 787 € Nettoeinnahmen aus dem P2P-Portfolio zu Buche – etwas weniger als im Juni (902,48 €), was aber einfach daran lag, dass im Juni zusätzlich ein hoher Bonus samt Cashback ausgezahlt wurde. Der Trend bei den reinen Zinserträgen zeigt weiterhin nach oben.
Mein komplettes P2P-Portfolio kannst du dir live und in Echtzeit ansehen: Einblick ins P2P-Portfolio. Ein ausführliches, separates P2P-Update mit allen Plattformen im Detail folgt zeitnah in einem eigenen Artikel.
Platz 1: Mein Aktien-Depot
Der unangefochtene Spitzenreiter bleibt mein Aktien-Depot: 254.870 €, ein Plus von 13.403 € im Juli (Vormonat: 241.467 €). Der Zuwachs kommt sowohl aus guten Kursentwicklungen als auch aus Nachkäufen – deutlich mehr als in den Monaten zuvor. Genau das ist meine Strategie: Während P2P Richtung 100.000 € ausläuft, bespare ich Aktien, Immobilien und Krypto ab jetzt spürbar stärker.

Ganz oben im Depot steht inzwischen Microsoft, die zuletzt sehr stark gelaufen ist, gefolgt von McDonald's (zuletzt etwas schwächer, dort habe ich aber gerade nachgekauft) und Visa. Die weiteren größten Positionen: Münchener Rück, LVMH, Waste Management, Procter & Gamble, Nestlé, Allianz, Realty Income, Coca-Cola, PepsiCo, SAP, Novo Nordisk, Main Street Capital, Hermès (zuletzt schwach gelaufen), Ferrari, Vici Properties, Public Storage und Chevron. Eine komplett neue Position ist im Juli nicht dazugekommen, dafür habe ich vermehrt auf bestehende Werte nachgekauft – zwei, drei weitere Aktien stehen aktuell auf meiner Watchlist.
Mein Depot ist komplett live geteilt, inklusive meines separaten Dividendenportfolios: Einblick ins Dividendenportfolio. Dort stehen inzwischen über 15.000 € realisierte Gewinne und über 8.000 € erhaltene Dividenden zu Buche. Auch dazu gibt es die Tage noch mal ein ausführliches eigenes Update.
Nebenbei: Gratis McDonald's-Aktie über Smartbroker+
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Ziel-Asset-Allocation: Wohin die Reise geht
Aktuell verteilt sich mein Vermögen so: Aktien 56 %, P2P-Kredite 21 %, Immobilien 13,9 %, der Rest auf Krypto, Barmittel, betriebliche Altersvorsorge, Sachwerte und Private Markets.
Meine grobe Zielrichtung für die kommenden Jahre:
- P2P-Kredite: von aktuell 21 % langfristig runter auf rund 10 %
- Immobilien: aktuell 13,9 % – hier hätte ich auch kein Problem damit, wenn der Anteil auf 20 bis 25 % steigt
- Krypto: Ziel sind 5 bis 10 % (aktuell rund 4,5 %)
- Barmittel: dauerhaft rund 10 % als Puffer (aktuell noch deutlich darunter)
- Betriebliche Altersvorsorge: Ziel rund 5 % (aktuell rund 2 %)
- Private Markets & Sachwerte: bleiben bewusst kleine Diversifikationsbausteine
Aktien werden dadurch vermutlich nicht bei 56 % bleiben, sondern eher noch etwas zulegen – einfach weil ich hier künftig am stärksten neues Kapital reinstecke.
Fazit
Der Juli war geprägt von einer spürbaren Erholung bei Bitcoin, deutlich mehr Nachkäufen im Aktien-Depot als sonst und einem insgesamt starken Vermögenswachstum von 3,41 % zum Vormonat. Seit Jahresbeginn steht jetzt ein Plus von 47,75 % zu Buche.
Wie sieht's bei dir aus? Konntest du dein Vermögen im Juli steigern, wo hast du nachgekauft und wie sieht deine eigene Ziel-Allokation aus? Schreib's mir gerne – ich tausche mich sehr gerne mit euch über eure Strategien aus.
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Sämtliche Wertentwicklungsangaben, egal ob aus der Vergangenheit oder als Prognose/Einschätzung, sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Kapital und Renditen sind nicht garantiert.
🔍 Transparenz & Interessenkonflikte
Ich unterscheide strikt zwischen Fakten und persönlichen Schätzungen. Wichtig: Ich bin oft selbst in die besprochenen Werte investiert, wodurch ein Interessenkonflikt bestehen kann.
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