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Mintos-Diversifikation: 6 Anlageklassen in einer App – reicht das? (Deep Dive 5/5)

P2P-Kredite08. September 2026

Teil 5 meines Mintos Deep Dives dreht sich um Risiko streuen und diversifizieren. Sechs Anlageklassen in einer App – Kredite, Anleihen, Immobilien, ETFs, Krypto und Smart Cash: Ich zeige, wie breit man innerhalb der Kredite streut (39 Kreditgeber, über 20 Länder, tausende Kreditpakete), wie sich die sechs Klassen unterscheiden, wie man das per Sparplan vollautomatisch macht – und die drei Punkte (Restrisiko, Plattformrisiko, Steuer), die man vorher kennen sollte.

Inhaltsverzeichnis
  1. Was Diversifikation überhaupt ist
  2. Streuen innerhalb der Kredite
  3. Video
  4. Die 6 Anlageklassen auf Mintos
  5. Gerade ein guter Zeitpunkt: bis zu 500 € Bonus
  6. Vollautomatisch mit dem Sparplan
  7. 3 Punkte, die du kennen musst
  8. Mein Fazit
  9. Häufige Fragen

Sechs verschiedene Anlageklassen in einer einzigen App – das klingt nach starker Diversifikation, und genau das verspricht Mintos. Neben Krediten kannst du dort inzwischen auch in Anleihen, Immobilien, ETFs, Krypto und Geldmarktfonds investieren. Aber wie breit kann man auf Mintos wirklich streuen, wie gut sind die einzelnen Produkte – und macht es überhaupt Sinn, alles auf einer Plattform zu bündeln? Genau darum geht es in Teil 5 von 5 meines Mintos Deep Dives, dem Abschluss zum Thema Risiko streuen und diversifizieren.

Kurz zu mir: Ich bin auf Mintos seit über fünf Jahren investiert und habe dort ein Portfolio von über 13.000 € aufgebaut – in Kredite, Anleihen, Immobilien und ein bisschen ETFs. Ich kann also aus der Praxis erzählen. Wie immer der wichtige Hinweis: Das hier ist keine Anlageberatung und keine Kaufempfehlung, sondern meine persönliche Meinung und Erfahrung. Kredite, Anleihen, Immobilien, ETFs und Krypto sind Risikoinvestments – ein Totalverlust ist möglich. Ich bin für mein Geld verantwortlich, du für deins.

Was Diversifikation überhaupt ist

Das Prinzip hinter Diversifikation ist simpel: Wir verteilen unser Geld auf verschiedene Anlagen – und auch innerhalb einer Anlageklasse – statt alles auf ein Pferd zu setzen. Das Aktienbeispiel macht es greifbar: Setzt du alles auf eine einzige Aktie und die verliert komplett an Wert, ist dein Geld weg. Verteilst du auf zehn Aktien, kostet dich ein Totalausfall nur 10 %, bei hundert nur noch 1 %.

Diversifikation erklärt: Bei einer einzelnen Position bedeutet ein Ausfall −100 %, bei zehn Positionen nur −10 %, bei hundert Positionen nur −1 %. Streuung senkt das Risiko.

Genauso wichtig ist aber die andere Seite: Eine Streuung senkt das Risiko, sie beseitigt es nie ganz. Auch breit diversifiziert kannst du Geld verlieren. Und wie du streuen solltest, hängt von deiner persönlichen Situation ab – Alter, Anlagehorizont, Risikobereitschaft. Als grobe Orientierung: Wer kurz vor der Rente steht, fährt meist konservativer (z. B. breit gestreute Anleihen), wer jung ist und mehr Risiko tragen kann, mischt eher Aktien oder Kredite bei. Das musst du für dich selbst entscheiden.

Streuen innerhalb der Kredite

Fangen wir mit Mintos' Steckenpferd an: den Krediten. Mintos war ursprünglich ein reiner P2P-Kreditmarktplatz und hat sich erst später zur Multi-Asset-Plattform entwickelt – die Kredite sind bis heute das Herzstück. Und genau hier kann man extrem breit diversifizieren.

Streuung innerhalb der Kredite auf Mintos: 39 Kreditunternehmen weltweit, über 20 Länder, 10 Kreditarten, 6–20 Kredite je Note-Paket, 10,27 % Durchschnittszins und über 6.000 Kredite in meinem eigenen Depot.

Es gibt 39 aktive Kreditunternehmen (Loan Originators) aus über 20 Ländern, die an ganz unterschiedliche Menschen und Unternehmen verleihen – in rund zehn Kreditarten: Konsum-, Auto-, Geschäfts-, Immobilien-, Kurzzeit- und Agrarkredite und mehr. Technisch investierst du in sogenannte Notes, die jeweils 6 bis 20 Einzelkredite bündeln. Kaufst du nur ein einziges Paket von einem einzigen Anbieter, ist das noch keine Diversifikation – erst die breite Verteilung macht den Unterschied. Ich selbst bin zum Beispiel in rund 630 Notes investiert; bei durchschnittlich zehn Krediten je Paket sind das über 6.000 Einzelkredite.

Der Zins reicht dabei von etwa 6–7 % bis 17–18 %, im Schnitt liegt er laut Mintos aktuell bei 10,27 %. Wichtig zu verstehen: Das ist der durchschnittliche Zins, nicht die durchschnittliche Rendite – denn Kredite können ausfallen. Genau deshalb ist breites Streuen hier so entscheidend.

Video: Mintos-Diversifikation: 6 Anlageklassen in einer App – reicht das? (Deep Dive 5/5)

Das ist Teil 5 meines Mintos Deep Dives – im Video gehe ich Schritt für Schritt durch, wie breit man auf Mintos streuen kann und ob es Sinn ergibt, alles in einer App zu bündeln. Schau gerne rein oder lies unten in Ruhe weiter.

Die 6 Anlageklassen auf Mintos

Jetzt zum eigentlichen Multi-Asset-Teil. Neben den Krediten kannst du auf Mintos in fünf weitere Anlageklassen investieren – jede mit eigenen Chancen und Risiken:

Die sechs Anlageklassen auf Mintos im Überblick: Kredite (10,27 % Ø-Zins, ab 50 €), Anleihen (~8,75 % Ø-Rendite, ab 50 €), Immobilien (Mieteinnahmen, ab 50 €), ETFs (über 1.000 zur Wahl, ab 1 €), Krypto (7 ETPs, ab 5 €) und Smart Cash (Geldmarktfonds von BlackRock, bis 2,25 % p. a., ab 1 €).

  • Kredite liefern monatlichen Cashflow aus Zinsen, tragen aber das Ausfallrisiko einzelner Kreditnehmer.
  • Anleihen zahlen feste Kupons von über 50 Emittenten – Ø-Rendite rund 8,75 %.
  • Immobilien bringen laufende Mieteinnahmen aus Wohnimmobilien, mit ganz eigenen Risiken.
  • ETFs bilden den Weltmarkt ab – über 1.000 zur Auswahl, schon ab 1 € und ohne Mintos-Ordergebühr.
  • Krypto gibt es als ETPs: keine laufenden Erträge, dafür hochspekulativ.
  • Smart Cash ist ein Geldmarktfonds von BlackRock – eine sehr konservative Möglichkeit, Geld tagesgleich verfügbar zu parken, dafür mit geringer Rendite.

Der spannende Punkt: Du hast all das in einer einzigen App, übersichtlich in einem Konto. Du könntest also deinen großen ETF-Baustein über Mintos laufen lassen und daneben in Kredite, Anleihen und Immobilien streuen. Das mache ich im Kern auch – mein Fokus liegt aber weiter auf den Krediten. Aber Achtung, auch hier gilt: Selbst wenn diese Klassen unterschiedlich „ticken", können sie in einer echten Weltwirtschaftskrise trotzdem alle gleichzeitig fallen.

Gerade ein guter Zeitpunkt: bis zu 500 € Bonus

Wenn du Mintos selbst ausprobieren willst, ist gerade ein guter Moment: Über meinen Link mit dem Code INVEST26 gibt es aktuell einen gestaffelten Willkommensbonus von bis zu 500 € – aber nur noch bis zum 30.09.2026. Danach gibt es maximal bis zu 350 € (mit dem Code GO-LENNARD).

Kumulierte Investition Bonus
ab 1.500 € 20 €
ab 2.500 € 35 €
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ab 10.000 € 175 €
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Alle Details, Fristen und die förderfähigen Produkte habe ich in einem eigenen Artikel zusammengefasst: Mintos INVEST26 im Detail. Aus Transparenzgründen: Das ist ein Empfehlungslink. Schließt du darüber ab, bekomme ich eine kleine Prämie – für dich wird es nicht teurer, im Gegenteil, du sicherst dir einen Bonus, den es sonst nicht gäbe.

Vollautomatisch mit dem Sparplan

Diversifizieren muss keine Handarbeit sein. Auf Mintos kannst du für die automatischen Portfolios und für selbst gewählte ETFs einen Sparplan einrichten, der regelmäßig für dich investiert:

Vollautomatisch diversifizieren per Sparplan auf Mintos: Core Loans 0,39 % p. a., Custom Loans 0,29 % p. a., High-Yield-Bonds-Portfolio 0,39 % p. a. und Core-ETF-Portfolio ohne Gebühr – dazu ein Beispiel für eine automatische Aufteilung pro Monat.

Der Sparplan läuft wahlweise wöchentlich, alle zwei Wochen, monatlich oder alle drei Monate (für Core und Custom Loans sogar täglich). So könntest du zum Beispiel festlegen: jeden Monat automatisch 500 € in einen ETF, 100 € in Kredite und 100 € in Anleihen – und hast eine automatische Diversifikation, um die du dich nicht mehr kümmern musst.

3 Punkte, die du kennen musst

Diversifikation ist stark – aber bevor du loslegst, solltest du diese drei Dinge verstanden haben:

Drei Punkte, die man bei Mintos kennen muss: Streuung senkt das Risiko, löscht es aber nicht; Plattformrisiko durch die Bündelung in einer App (keine 100.000-€-Einlagensicherung, nur 20.000 € Anlegerentschädigung bei Pleite oder Betrug); und die Steuer muss man selbst erledigen.

1. Streuung senkt das Risiko – löscht es nicht. Das ist der wichtigste Punkt überhaupt. Selbst breit diversifiziert kannst du Geld verlieren; in einer echten Krise können alle Anlageklassen gleichzeitig fallen.

2. Plattformrisiko: alles in einer App. So bequem die Bündelung ist – dein Geld liegt konzentriert an einem Ort. Mintos sitzt in Lettland, ist als Wertpapierfirma nach MiFID II reguliert und wird von der lettischen Zentralbank beaufsichtigt, und ETFs werden wie bei deutschen Brokern als Sondervermögen gehalten. Aber: Es gibt keine 100.000-€-Einlagensicherung wie bei einer Bank. Es existiert ein Anlegerentschädigungssystem über 20.000 € – das greift jedoch nur bei einer Pleite oder einem Betrug von Mintos, nicht bei Kreditausfällen oder Kursverlusten. Deshalb streue ich bewusst auch über andere Plattformen.

3. Die Steuer machst du selbst. Weil Mintos nicht in Deutschland sitzt, wird die Abgeltungsteuer nicht automatisch ans Finanzamt abgeführt – anders als bei einem deutschen Broker. Du bekommst einmal im Jahr einen Steuerreport, den du in der Anlage KAP angibst oder deinem Steuerberater gibst. Zur Ehrlichkeit gehört: Ganz steuerfrei zieht Mintos nicht durch – auf Zinsen wird lettische Quellensteuer einbehalten (bis zu 25,5 %, mit bestätigtem EU/EWR-Wohnsitz nur 5 %, anrechenbar über die Anlage KAP). Ein Hexenwerk ist das nicht, aber man muss es wissen. Wie das genau läuft, habe ich in Teil 2 zu Sicherheit und Steuern erklärt.

Mein Fazit

Lohnt sich Mintos zur Diversifikation? Für mich: ja – aber bewusst und als Teil eines breiteren Portfolios. Das Spannende ist die Kombination aus sechs Anlageklassen in einer App und der Möglichkeit, innerhalb jeder Klasse noch einmal zu streuen: bei den Krediten in tausende Kreditpakete, bei den Anleihen über 50+ Emittenten, bei den ETFs frei wählbar. Wer ohnehin schon ein breit gestreutes Welt-Portfolio hat, für den können Kredite, Anleihen oder Krypto eine interessante Beimischung sein.

Der größte Punkt, den man akzeptieren muss, ist für mich die Steuer in Eigenregie – dazu das Plattformrisiko. Wer sich dessen bewusst ist, findet in Mintos ein erstaunlich vielseitiges Werkzeug. Ich nutze es seit über fünf Jahren mit über 13.000 € und bleibe dabei. Und ja: Man kann sich auch überdiversifizieren – aber die Möglichkeit, so breit zu streuen, finde ich klar positiv.

Das war der Abschluss meines Deep Dives. Falls du die anderen Teile verpasst hast: In Teil 1 zeige ich mein komplettes Mintos-Portfolio, Teil 2 dreht sich um Sicherheit, Regulierung und Steuern, Teil 3 um passives Einkommen und Teil 4 zieht ehrlich Bilanz, ob sich Mintos 2026 lohnt.

Jetzt bin ich gespannt auf deine Meinung: Wie diversifiziert investierst du – und nutzt du Mintos schon? Schreib es gerne in die Kommentare. Alle aktuellen P2P-Aktionen findest du übrigens gebündelt in meiner P2P-Bonus-Übersicht.

Häufig gestellte Fragen

Wie stark kann man auf Mintos diversifizieren?

Sehr breit. Mintos bündelt sechs Anlageklassen in einer App – Kredite, Anleihen, Immobilien, ETFs, Krypto und Smart Cash (Geldmarktfonds) – und innerhalb jeder Klasse kannst du noch einmal streuen. Bei den Krediten etwa über 39 Kreditunternehmen, mehr als 20 Länder und zehn Kreditarten; ich selbst bin in rund 630 Note-Pakete und damit über 6.000 Einzelkredite investiert. Wichtig: Diversifikation senkt das Risiko, sie beseitigt es nicht. Das hier ist keine Anlageberatung, P2P und Krypto sind Risikoinvestments und ein Totalverlust ist möglich.

Welche Anlageklassen gibt es auf Mintos?

Sechs: 1) Kredite (Ø-Zins 10,27 %, ab 50 €), 2) Anleihen (~8,75 % Ø-Rendite, Kupons von über 50 Emittenten, ab 50 €), 3) Immobilien (Mieteinnahmen, ab 50 €), 4) ETFs (über 1.000 zur Wahl, ab 1 €, ohne Mintos-Ordergebühr), 5) Krypto (7 ETPs, hochspekulativ, ab 5 €) und 6) Smart Cash (Geldmarktfonds von BlackRock, bis 2,25 % p. a., ab 1 €). Jede Klasse hat andere Chancen und Risiken.

Wie streue ich innerhalb der Kredite auf Mintos?

Über die Breite. Auf Mintos gibt es 39 aktive Kreditunternehmen (Loan Originators) aus über 20 Ländern und rund zehn Kreditarten – von Konsum- und Autokrediten über Geschäfts- und Immobilienkredite bis zu Agrarkrediten. Technisch investierst du in sogenannte Notes, die jeweils 6 bis 20 Einzelkredite bündeln. Wer nur ein Kreditpaket eines einzigen Anbieters kauft, ist nicht diversifiziert – erst die Verteilung über viele Notes, Anbieter und Länder senkt das Ausfallrisiko.

Kann man auf Mintos automatisch diversifizieren?

Ja, per Sparplan. Für die automatischen Portfolios – Core Loans (0,39 % p. a.), Custom Loans (0,29 % p. a.), das High-Yield-Bonds-Portfolio (0,39 % p. a.) und das Core-ETF-Portfolio (0 %) – sowie für selbst gewählte ETFs kannst du einen wiederkehrenden Sparplan einrichten. Beispiel: jeden Monat automatisch 500 € in einen ETF, 100 € in Kredite und 100 € in Anleihen – Diversifikation, um die du dich nicht mehr aktiv kümmern musst.

Ist es sinnvoll, alles auf einer einzigen Plattform zu bündeln?

Es ist bequem – aber du solltest das Plattformrisiko kennen. Alles in einer App ist übersichtlich, konzentriert aber auch dein Geld an einem Ort. Mintos sitzt in Lettland, ist als Wertpapierfirma nach MiFID II reguliert und von der lettischen Zentralbank beaufsichtigt; es gibt aber keine 100.000-€-Einlagensicherung wie bei einer Bank, sondern eine Anlegerentschädigung bis 20.000 €, die nur bei Pleite oder Betrug greift. Ich streue deshalb bewusst auch über andere Plattformen.

Schützt die 20.000-€-Anlegerentschädigung mein Geld?

Nur teilweise. Sie greift bei Insolvenz oder Betrug von Mintos und deckt bis zu 90 % des Nettoverlusts, höchstens 20.000 €. Sie schützt NICHT vor Kreditausfällen oder Kursverlusten – das ist das normale Investmentrisiko. Und sie ist etwas völlig anderes als die gesetzliche 100.000-€-Einlagensicherung für Bankguthaben und Tagesgeld. Beides bitte nicht verwechseln.

Muss ich bei Mintos die Steuer selbst machen?

Ja. Weil Mintos in Lettland sitzt, führt es die deutsche Abgeltungsteuer (26,375 % inkl. Soli) nicht automatisch ans Finanzamt ab – das musst du über die Anlage KAP in der Steuererklärung selbst erledigen oder den jährlichen Steuerreport deinem Steuerberater geben. Mintos behält allerdings lettische Quellensteuer ein: bis zu 25,5 %, mit bestätigtem EU/EWR-Wohnsitz nur 5 %, anrechenbar über die Anlage KAP.

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Ich unterscheide strikt zwischen Fakten und persönlichen Schätzungen. Wichtig: Ich bin oft selbst in die besprochenen Werte investiert, wodurch ein Interessenkonflikt bestehen kann.

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