Parqet Erfahrungen 2026: Mein Test des Portfolio-Trackers
Ich nutze Parqet, um sämtliche Depots an einem Ort zu tracken. In diesem Erfahrungsbericht zeige ich dir alle Funktionen, Preise, Vorteile und Nachteile – und worauf du beim Portfolio-Tracker achten solltest.

Inhaltsverzeichnis
- Was ist Parqet?
- Wofür ich Parqet nutze
- Einrichtung: In 5 Minuten zum ersten Dashboard
- Das Dashboard: Alle Kennzahlen auf einen Blick
- Analyse & X-Ray: Klumpenrisiken erkennen
- Dividenden-Dashboard: Mein Lieblings-Feature
- App & Integrationen
- Preise: Was kostet Parqet?
- Meine Kritikpunkte: Worauf du achten solltest
- Vorteile und Nachteile im Überblick
- Lohnt sich Parqet?
- Fazit: Meine Parqet Erfahrungen
- Häufige Fragen
Wie viel ist mein Vermögen gerade wirklich wert – über alle Depots hinweg? Diese simple Frage kann dir kein einzelner Broker beantworten. Genau dafür nutze ich Parqet*: Der Portfolio-Tracker führt sämtliche Depots an einem Ort zusammen und zeigt mir echte Rendite, Dividenden und Klumpenrisiken auf einen Blick. In diesem Erfahrungsbericht gehe ich durch alle Funktionen, Preise, Vor- und Nachteile – und sage dir ehrlich, worauf du achten solltest. (Stand: August 2026)
Vorweg wie immer: Das ist keine Anlageberatung, sondern mein persönlicher Erfahrungsbericht. Und Transparenz: Die Links im Artikel sind Partner-Links – über sie bekommst du mit dem Code FINANZLENNARD sogar 15 % Rabatt auf Parqet Plus.
Was ist Parqet?
Parqet ist ein Portfolio-Tracker aus Deutschland: Du importierst deine Depots, und Parqet visualisiert deine komplette Vermögensentwicklung – Kursgewinne, Dividenden, Gebühren, Steuern und echte Rendite-Kennzahlen wie IZF (interner Zinsfuß) und TTWROR (zeitgewichtete Rendite). Wichtig zum Verständnis: Parqet ist kein Broker. Du kaufst und verkaufst weiterhin bei deinem Depot-Anbieter, Parqet hat keinen Zugriff auf dein Geld.
Ein paar Fakten zum Unternehmen:
- Parqet Fintech GmbH aus Hamburg, gegründet von Sumit Kumar – gestartet als Feierabend-Projekt unter dem Namen "Tresor One", 2021 umbenannt in Parqet
- Über 350.000 Nutzer, im App Store steht die App bei 4,7 Sternen
- Daten werden in Deutschland gespeichert, anonymisiert und getrennt gehalten – Parqet betont, mit personenbezogenen Daten kein Geld zu verdienen
- Profitabel und komplett ohne Investoren aufgebaut – bezahlt wird das Ganze über die Abos, nicht über deine Daten
Wofür ich Parqet nutze
Meine Investments liegen bewusst nicht bei einem einzigen Anbieter: mehrere Depots, dazu Cash-Konten. Das Problem dabei kennst du vielleicht – jeder Broker zeigt nur seinen eigenen Ausschnitt, und die "Rendite" im Broker-Dashboard ignoriert gerne mal Dividenden, Gebühren oder Ein- und Auszahlungen.
In Parqet* laufen bei mir alle Depots zusammen. Konkret nutze ich es für drei Dinge:
- Gesamtvermögen im Blick: Ein Dashboard statt fünf Apps – inklusive der Frage, wie sich mein Vermögen seit dem ersten Kauf entwickelt hat. Die Zahlen daraus siehst du regelmäßig in meinen Vermögens-Updates
- Echte Rendite statt Bauchgefühl: IZF und TTWROR zeigen mir, was nach Gebühren und unter Berücksichtigung aller Zahlungsströme wirklich hängen bleibt
- Dividenden-Planung: Welche Ausschüttungen kommen diesen Monat, wie entwickelt sich mein monatliches Dividenden-Einkommen über die Jahre
Einrichtung: In 5 Minuten zum ersten Dashboard
Die Einrichtung ist der Punkt, an dem Parqet die meisten Konkurrenten schlägt. Drei Wege führen zum Portfolio:
1. PDF-Import (mein Favorit): Du ziehst die Abrechnungs-PDFs deines Brokers einfach in den Browser. Parqet erkennt Käufe, Verkäufe, Dividenden und Gebühren automatisch – über 50 Broker werden unterstützt, von Trade Republic über ING und DKB bis zu den Sparkassen. Parqet nennt das treffend "Null-Klick-Import".
2. Autosync: Bei einigen Banken (z. B. ING oder Consorsbank) verbindest du dein Konto einmal, danach landen neue Transaktionen automatisch im Portfolio – die Verbindung läuft dabei so, dass Parqet deine Bank-Zugangsdaten nicht zu sehen bekommt.
3. Manuell oder per CSV: Altbestände, Depotüberträge oder exotische Assets trägst du von Hand nach oder importierst sie als CSV – auch aus anderen Tools.
Mein Tipp für den Start: Leg für jedes echte Depot ein eigenes Portfolio in Parqet an (ab Plus möglich) – dann kannst du sowohl jedes Depot einzeln als auch alles kombiniert auswerten.
Das Dashboard: Alle Kennzahlen auf einen Blick
Das Herzstück ist das Portfolio-Dashboard: Portfoliowert, investiertes Kapital, Kursgewinne, erhaltene Dividenden, realisierte Gewinne und die Wertentwicklung als Chart – wahlweise auch als Performance- oder Drawdown-Ansicht.
Was mir hier besonders gefällt: Parqet rechnet ehrlich. Die Rendite-Sektion weist Steuern und Gebühren separat aus und zeigt neben dem Brutto- auch den Nettogewinn. Wer jahrelang nur auf die geschönte "Performance"-Anzeige seines Brokers geschaut hat, erlebt hier manchmal eine kleine Überraschung.
Unter "Aktivitäten" findest du jede einzelne Transaktion chronologisch – filterbar nach Assets, Holdings und Aktivitätstyp. Gerade bei mehreren Depots ist das Gold wert, wenn du mal nachvollziehen willst, wann welche Dividende geflossen ist.
Analyse & X-Ray: Klumpenrisiken erkennen
Die Portfolioanalyse schlüsselt dein Vermögen nach Assetklassen, Sektoren, Regionen, Ländern, Währungen und Unternehmensgrößen auf. Das klingt erstmal nach Standard – der Clou ist aber Parqet X-Ray (ab Plus): Das Feature schaut in deine ETFs hinein und rechnet deren Zusammensetzung auf dein Gesamtportfolio um.
Warum das wichtig ist: Wer einen MSCI World, einen S&P 500 und dazu Apple- und Microsoft-Aktien hält, hat die US-Tech-Riesen faktisch drei- bis vierfach im Depot. Ohne X-Ray siehst du das nicht – mit X-Ray erkennst du solche Überschneidungen auf einen Blick und kannst gegensteuern. Für mich eines der stärksten Argumente für Parqet Plus*.
Dazu kommen Auswertungen zu Rendite, eingesetztem Kapital, Gebühren, Trades und Steuern – jeweils als eigener Tab in der Analyse.
Dividenden-Dashboard: Mein Lieblings-Feature
Als Dividenden-Fan ist das für mich der Bereich, in dem Parqet richtig glänzt. Das Dividenden-Dashboard zeigt dir:
- Erhaltene Dividenden gesamt und pro Monat – als Balken-Chart über die Jahre, inklusive deiner persönlichen Dividendenrendite
- Prognose (ab Plus): Was voraussichtlich in den nächsten 12 Monaten aufs Konto kommt, basierend auf angekündigten Ausschüttungen
- Ø monatliches Einkommen: Die für mich motivierendste Zahl überhaupt – zu sehen, wie diese Linie über die Jahre steigt, macht die Strategie greifbar
Dazu gibt es einen globalen Dividendenkalender mit Daten zu mehr als 35.000 Aktien und ETFs – inklusive Ex-Tag, Zahltag und Filtermöglichkeiten. Den kannst du sogar ohne Account kostenlos nutzen.
App & Integrationen
Parqet läuft im Browser sowie als native App für iOS und Android – mit 4,7 Sternen im App Store. Das Dashboard sieht auf dem Handy genauso aufgeräumt aus wie am Desktop, und für den täglichen Blick aufs Depot nutze ich fast nur noch die App.
Spannend finde ich die Integrationen-Plattform: Neben praktischen Tools wie einem Portfolio-Rebalancer kannst du dein Portfolio inzwischen sogar mit Claude und ChatGPT verbinden und deine echten Depotdaten per KI analysieren lassen – etwa "Wo ist mein Portfolio zu stark konzentriert?". Eine Bitpanda-Anbindung ist angekündigt.
Preise: Was kostet Parqet?
Parqet gibt es in drei Stufen:
- Basis (0 €): 1 Portfolio, 1 Watchlist, unbegrenzte Wertpapier-Holdings, 5 zusätzliche Assets, 2 Integrationen, Basis-Analyse – dauerhaft kostenlos
- Plus (11,99 €/Monat oder 99,99 €/Jahr): 5 Portfolios, 5 Watchlists, unbegrenzte zusätzliche Assets (Cash, Krypto, Edelmetalle, Immobilien), alle Analyse-Features inklusive X-Ray, Dividenden-Prognose, Performance-Vergleich und Steuer-Dashboard
- Investor (29,99 €/Monat oder 329,99 €/Jahr): Wie Plus, aber mit 15 Portfolios, 15 Watchlists, 20 Integrationen und Priority Support
Alle Bezahlpläne kannst du 14 Tage kostenlos testen. Und hier kommt mein Rabatt ins Spiel: Mit dem Code FINANZLENNARD bekommst du als Neukunde 15 % Rabatt auf das erste Jahr Parqet Plus – statt 99,99 € zahlst du 84,99 €, also rund 7 € im Monat. Über meinen Link* wird der Rabatt im Checkout automatisch aktiviert. Alle Details dazu findest du in meinem Parqet-Rabattcode-Artikel.
Meine Kritikpunkte: Worauf du achten solltest
So gerne ich Parqet nutze – ein paar Dinge solltest du vor dem Abschluss wissen:
- Die besten Features stecken im Abo. X-Ray, Dividenden-Prognose, Steuer-Dashboard und mehrere Portfolios gibt es nur ab Plus. Die kostenlose Version reicht zum Tracken eines Depots, aber die eigentliche Analyse-Power kostet
- Monatlich zahlen lohnt sich nicht. 11,99 €/Monat sind fast 144 € im Jahr – das Jahresabo kostet 99,99 €. Wenn Plus, dann jährlich (und mit Rabattcode)
- Autosync gibt es nur für wenige Banken. Bei den meisten Brokern heißt es: PDF-Abrechnungen regelmäßig nachziehen. Das dauert bei mir pro Monat nur ein paar Minuten, ist aber eben nicht "vollautomatisch"
- Das Steuer-Dashboard ersetzt keine Steuererklärung. Die Auswertungen sind super zur Orientierung (z. B. wie viel Freibetrag schon verbraucht ist), aber ein offizieller Report fürs Finanzamt ist es nicht
- Für Profi-Risikoanalysen nicht gemacht. Wer institutionelle Kennzahlen wie Sharpe Ratio oder Beta braucht, stößt an Grenzen – Parqet richtet sich klar an Privatanleger
- Bei sehr kleinen Depots überlegen. Ob sich ~85–100 € im Jahr lohnen, hängt vom Depotwert ab. Für ein 2.000-€-Portfolio mit einem Sparplan tut es auch die Basis-Version
Vorteile und Nachteile im Überblick
Das spricht für Parqet:
- Alle Depots an einem Ort – mit ehrlicher Rendite (IZF, TTWROR) statt geschönter Broker-Performance
- Kinderleichter Import: PDF per Drag & Drop, über 50 Broker, teils Autosync
- Starkes Dividenden-Dashboard mit Kalender und Prognose
- X-Ray deckt ETF-Überschneidungen und Klumpenrisiken auf
- Auch Cash, Krypto, Edelmetalle und Immobilien abbildbar
- Web + native Apps (4,7 Sterne), moderne Integrationen (Claude, ChatGPT, Rebalancer)
- Daten in Deutschland, transparentes Geschäftsmodell ohne Datenverkauf
- Kostenlose Basis-Version und 14 Tage Testphase
Das spricht dagegen:
- Analyse-Features wie X-Ray und Prognosen nur im Bezahl-Abo
- Monatspreis von 11,99 € vergleichsweise hoch – jährlich deutlich fairer
- Autosync nur für wenige Banken verfügbar
- Kein offizieller Steuerreport, keine fortgeschrittenen Risikokennzahlen
- Für Mini-Depots ist das Abo überdimensioniert
Für wen lohnt sich Parqet?
- mehrere Depots bei verschiedenen Brokern hast und deine echte Gesamtrendite sehen willst
- eine Dividendenstrategie fährst und Ausschüttungen inklusive Prognose planen möchtest
- deine ETF-Überschneidungen und Klumpenrisiken mit X-Ray durchleuchten willst
- ein bequemes Tool mit App suchst, statt Excel-Tabellen zu pflegen
- nur einen einzigen Sparplan besparst und dein Broker-Dashboard dir reicht
- ein komplett kostenloses Tool willst und dafür die Einarbeitung in Portfolio Performance nicht scheust
- offizielle Steuerreports für das Finanzamt erwartest – das leistet Parqet nicht
Fazit: Meine Parqet Erfahrungen
Parqet ist für mich das Tool, das aus "vielen Depots" endlich "ein Vermögen" macht. Die Einrichtung ist in Minuten erledigt, die Dashboards sind die aufgeräumtesten, die ich bei einem Portfolio-Tracker gesehen habe, und Features wie X-Ray und die Dividenden-Prognose liefern echten Mehrwert statt Spielerei. Dass die Daten in Deutschland liegen und das Geschäftsmodell aus Abos statt Datenverkauf besteht, rundet das Bild ab.
Die Schwächen sind verkraftbar, wenn man sie kennt: Die volle Power gibt es nur im Abo, Autosync bleibt die Ausnahme, und fürs Finanzamt musst du weiterhin selbst rechnen. Mein Rat: Starte mit der kostenlosen Basis-Version oder den 14 Tagen Testphase und schau, ob dich die Analyse-Features packen. Wenn ja, hol dir Parqet Plus* im Jahresabo – mit dem Code FINANZLENNARD zahlst du im ersten Jahr nur 84,99 € statt 99,99 €.
Häufig gestellte Fragen
Ist Parqet kostenlos?
Ja, der Basis-Plan von Parqet ist dauerhaft kostenlos und enthält ein Portfolio, eine Watchlist, unbegrenzte Wertpapier-Holdings und die Basis-Analyse. Die Bezahlpläne Plus (ab 99,99 €/Jahr) und Investor (ab 329,99 €/Jahr) kannst du 14 Tage kostenlos testen.
Ist Parqet seriös und sicher?
Ja. Hinter Parqet steht die Parqet Fintech GmbH aus Hamburg mit über 350.000 Nutzern. Die Daten werden in Deutschland gespeichert, anonymisiert und getrennt gehalten. Parqet betont, mit personenbezogenen Daten kein Geld zu verdienen – das Geschäftsmodell sind die Abos.
Welche Broker unterstützt Parqet?
Über 50 Broker werden beim PDF- und Datei-Import unterstützt, darunter Trade Republic, Scalable Capital, ING, DKB, flatex, comdirect und die Sparkassen. Bei einigen Banken wie ING oder Consorsbank gibt es zusätzlich Autosync, bei dem neue Transaktionen automatisch im Portfolio landen.
Kann ich über Parqet Aktien kaufen oder verkaufen?
Nein. Parqet ist ein reines Tracking- und Analyse-Tool und kein Broker. Du handelst weiterhin über dein Depot – Parqet visualisiert nur deine Daten und hat keinerlei Zugriff auf dein Geld oder deine Wertpapiere.
Was unterscheidet Parqet von Portfolio Performance?
Portfolio Performance ist eine kostenlose, aber deutlich technischere Desktop-Software mit steiler Lernkurve. Parqet setzt auf Komfort: Cloud-basiert, mobile Apps, automatischer PDF-Import und fertige Dashboards. Wer maximale Kontrolle kostenlos will, nimmt Portfolio Performance – wer es bequem will, Parqet.
Berechnet Parqet meine Steuern?
Parqet Plus enthält ein Steuer-Dashboard, das realisierte Gewinne, gezahlte Steuern und deinen Freibetrag übersichtlich zusammenfasst. Es dient aber nur zur Orientierung – ein offizieller Steuerreport für das Finanzamt oder ein Ersatz für die Steuererklärung ist es nicht.
Gibt es einen Parqet Rabattcode?
Ja. Mit meinem Code FINANZLENNARD bekommst du 15 % Rabatt auf das erste Jahr von Parqet Plus – statt 99,99 € zahlst du 84,99 €. Über meinen Link finlen.de/parqet wird der Rabatt im Checkout automatisch aktiviert.
Lohnt sich Parqet Plus?
Für Anleger mit mehreren Depots, einer Dividendenstrategie oder ETF-lastigen Portfolios lohnt sich Plus klar: X-Ray, Dividenden-Prognose, Steuer-Dashboard und mehrere Portfolios gibt es nur dort. Wer nur ein Depot mit Grundfunktionen tracken will, kommt mit dem kostenlosen Basis-Plan aus.
Disclaimer
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📊 Renditen & Prognosen
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🔍 Transparenz & Interessenkonflikte
Ich unterscheide strikt zwischen Fakten und persönlichen Schätzungen. Wichtig: Ich bin oft selbst in die besprochenen Werte investiert, wodurch ein Interessenkonflikt bestehen kann.
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